Vape GmbH – Baar, Schweiz
Es klingt nach Verbraucherschutz: 20 mg Nikotin pro Milliliter – mehr darf kein Liquid in Europa enthalten.
Doch wer genauer hinsieht, erkennt schnell: Dieses Limit schützt nicht die Menschen. Es schützt die Zigarette.
Die grosse Illusion
Eine Zigarette liefert in einem einzigen Zug eine präzise, schnelle Dosis Nikotin – genau das, was Raucher gewohnt sind.
E-Zigaretten dagegen sind durch die 20 mg-Grenze kastriert. Um denselben Effekt zu erzielen, müssen Nutzer viel häufiger ziehen, mehr Liquid verbrauchen – und bleiben trotzdem oft unterversorgt.
Das Ergebnis?
Frust. Rückfälle. Und Millionen Raucher, die den Ausstieg aufgeben, bevor er gelingt.
Gerätevielfalt ignoriert – Risiko erhöht
Die Regulierung macht keinen Unterschied zwischen einem kleinen, eleganten Pod-System und einem Sub-Ohm-Gerät, das Wolken produziert wie eine Nebelmaschine.
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Kleine Geräte: Mit 20 mg pro ml liefern sie pro Zug so wenig Nikotin, dass ein Raucher kaum seinen Bedarf decken kann.
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Grosse Geräte: Mit derselben Liquidstärke setzen sie pro Zug so viel Nikotin frei, dass Einsteiger schnell überdosieren können.
Das Ergebnis ist ein Gesetz, das weder schützt noch steuert, sondern Chaos erzeugt – und am Ende genau jene Menschen gefährdet, die man angeblich schützen wollte.
Geschlossene Systeme: Die Chance auf einen sicheren Umstieg
Besonders geschlossene Systeme – also vorgefüllte Pods – könnten hier den entscheidenden Unterschied machen.
Sie erlauben eine präzise Kontrolle über Nikotinmenge, Geräteleistung und Abgabe pro Zug.
Eine höhere, klar definierte Nikotindosis in solchen Systemen würde starken Rauchern den Umstieg erleichtern, ohne dass sie tausende Züge am Tag nehmen müssen, um ihre Sucht zu befriedigen.
So könnten geschlossene Systeme genau das leisten, was Regulierung eigentlich bezweckt: eine echte, kontrollierte Alternative zur Zigarette.
Doppelmoral beim Nikotin
Während E-Zigaretten streng auf 20 mg limitiert werden, dürfen Snus, VELO oder ZYN – Produkte der grossen Tabakkonzerne – ein Vielfaches an Nikotin enthalten.
Ein einziger Snus-Beutel kann bis zu 40 mg Nikotin abgeben.
Wo bleibt hier der vielzitierte „Jugendschutz“?
Die Wahrheit ist unbequem: Diese Regulierung wirkt wie ein Schutzschild für die Zigarette – und wie ein Bremsklotz für Innovation.
Blick über den Atlantik
In den USA sind bis zu 50 mg/ml erlaubt.
Studien zeigen: Die Mehrheit der Nutzer greift gar nicht zu den höchsten Dosen – doch für starke Raucher sind sie oft der entscheidende Hebel, um den Absprung von der Zigarette zu schaffen.
Europa nimmt diesen Menschen diese Chance – und damit Millionen die Möglichkeit auf ein rauchfreies Leben.
Unsere Forderung: Nikotin pro Zug messen
Eine faire Regulierung muss sich an der Realität orientieren.
Wir fordern: Nikotin pro Zug als Standardmetrik bei geschlossenen Systemen – gemessen bei einem einsekündigen Zug, sollte vergleichbar viel nikotin liefern wie eine Zigarette.
Das schafft:
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Transparenz für Konsumenten
- Vertrauen in Politik
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Sicherheit für Einsteiger
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Vergleichbarkeit zwischen Geräten
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Innovation ohne Gesundheitsrisiken
- Kinderschutz Geschlossene Systeme kein Liquid auslauf
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Bessere Chancen für geschlossene Systeme, die so optimiert werden können, dass sie Einsteigern einen echten, effizienten Ausstieg ermöglichen
Zeit für einen Kurswechsel
Die 20 mg-Grenze war ein Schnellschuss.
Sie hat der Zigarette das Überleben gesichert – auf Kosten der Gesundheit der Menschen.
Es ist Zeit, diese Fehlentscheidung zu korrigieren und die Regulierung auf eine wissenschaftlich solide Basis zu stellen.
Nur so kann die E-Zigarette ihr Potenzial entfalten – als das, was sie sein sollte: der wirksamste Weg in eine rauchfreie Zukunft.




