Hybrid-Systeme erklärt: Die beste Wahl für Dampfer in der neuen Gesetzeslandschaft

Hybrid-Systeme: Die Zukunft des Vapings und unsere Rolle darin

In letzter Zeit haben wir uns verstärkt mit dem Thema der TPD-Konformität beschäftigt, was uns als E-Zigaretten-Unternehmen vor neue Herausforderungen stellt. Die Anpassung an die neuen gesetzlichen Bestimmungen war keine leichte Aufgabe, und wir haben festgestellt, dass auch unsere Kunden Schwierigkeiten haben, die neuen Hybrid-Systeme zu verstehen und ihre Funktionen zu nutzen.

Deshalb haben wir beschlossen, unseren Kunden den Übergang zu diesen neuen Systemen zu erleichtern und sie darüber aufzuklären, was ein Hybrid-System ist, warum es auf den Markt gekommen ist und welche Möglichkeiten es bietet. In unserem Blog möchten wir Ihnen eine umfassende Einführung in dieses Thema geben, um Ihnen dabei zu helfen, die richtige Wahl zu treffen und das Beste aus Ihrer Dampferfahrung herauszuholen.

Änderungen im E-Zigaretten-Markt in der Schweiz

In den letzten Jahren konnten Dampfer in der Schweiz Einweg-E-Zigaretten mit über 10.000 Zügen und bis zu 20 ml E-Liquid geniessen. Diese sogenannten "Big Puffs" erfreuten sich grosser Beliebtheit. Doch mit dem neuen Tabakproduktegesetz wird die Liquidmenge in Einweg-Vapes und Prefilled Pod-Systemen auf 2 ml beschränkt. Trotz dieser Einschränkung verschwinden grosse Einwegprodukte nicht vollständig vom Markt. Dank innovativer Entwicklungen, bei denen das Liquid separat von der E-Zigarette geliefert wird, können weiterhin grosse Einwegprodukte bis 10 ml angeboten werden, die den gesetzlichen TPD-Vorgaben entsprechen.

Was ist ein Hybrid-System bei Vapes?

Hybrid E-Zigaretten sind eine Kombination aus Pod-Systemen und Einweg-Vapes. Sie enthalten meistens einen kleinen Liquidtank mit einem Füllvolumen von 2 ml. Dieser kann je nach Modell und Design des Hybridsystems entweder mit einem Nachfüllbehälter ergänzt oder während der Nutzung kontinuierlich befüllt werden.

Warum Hybrid-Systeme entstanden sind

In der Welt der E-Zigaretten haben Hybrid-Systeme in jüngster Zeit an Bedeutung gewonnen. Der Grund dafür liegt in zwei entscheidenden Faktoren: dem Bedarf nach einer grossen Menge von Zügen und den neuen TPD-Gesetzen, die die Anzahl der Züge regulieren.

Viele Dampfer bevorzugen die "Big Puffs", die traditionelle Einweg-Vapes bieten. Allerdings entsprechen diese nicht den Vorschriften des TPD-Gesetzes. Daher entstand die Notwendigkeit, eine Alternative zu finden, die sowohl die Benutzerfreundlichkeit von Einweg-Vapes als auch die Einhaltung der TPD-Gesetze gewährleistet.

Die TPD-Gesetze begrenzen das Tankvolumen von Einweg-Vapes auf 2 ml. Um diesen Vorschriften gerecht zu werden und dennoch eine benutzerfreundliche Option anzubieten, haben führende Marken Hybrid-Systeme entwickelt. Diese vereinen die einfache Bedienung von Einweg-Vapes mit der Möglichkeit, den Tank entweder manuell nachzufüllen oder während des Gebrauchs kontinuierlich zu befüllen.

Unterschiede zwischen Pod-Systemen und Hybrid-Systemen

Hybrid E-Zigaretten kombinieren die besten Eigenschaften von Pod-Systemen und Einweg-Vapes. Sie verfügen über einen kleinen Tank mit einem Füllvolumen von 2 ml, der während der Nutzung entweder kontinuierlich nachgefüllt oder durch einen Nachfüllbehälter ergänzt werden kann. Im Gegensatz zu Prefilled Pod-Systemen enthalten die Nachfüllbehälter bei Hybrid E-Zigaretten keine Coils. Stattdessen sind die Coils fest im TPD-konformen 2-ml-Tank verbaut. Dies vereinfacht die Nutzung erheblich, da der Coil-Wechsel entfällt und die Anzahl der Züge gross bleibt wie bei den Einweg-E-Zigaretten mit grossen Puffs.

Unterschiede zwischen Einweg-Vapes und Hybrid-Systemen

Einweg-Vapes sind extrem einfach zu bedienen und erfordern keine Montage. Sie können direkt aus der Verpackung genommen und sofort verwendet werden. Jedoch entsprechen insbesondere solche mit grossen Dampfwolken oft nicht den TPD-Vorschriften. Hybrid-Systeme sind TPD-konform mit einem Tankvolumen von 2 ml und bieten die Möglichkeit, entweder mit einem separaten Nachfüllbehälter oder einem Pod für eine grössere Anzahl von Zügen nachzufüllen.

Vorteile von Hybrid E-Zigaretten

  1. Kombination aus Bequemlichkeit und Flexibilität: Einfache Nutzung wie bei Einweg-Vapes, aber mit der Möglichkeit des Nachfüllens.
  2. Kein Coil-Wechsel nötig: Die fest verbauten Coils reduzieren den Wartungsaufwand.
  3. Gesetzeskonform: Entspricht den TPD-Vorgaben.
  4. Langanhaltendes Dampferlebnis mit bis zu 5000 Zügen oder mehr.

Alternativen zu Big Puffs

Aufgrund der neuen Gesetzgebung stehen als umweltfreundlichere Optionen für Einweg-Vapes nur noch Prefilled Pod-Systeme mit 2 ml zur Verfügung. Diese Systeme sind zwar eine brauchbare Alternative, jedoch für starke Dampfer weniger geeignet, da die Pods sehr häufig gewechselt werden müssen.

Eine vielversprechende Alternative zu den Big Puffs sind nachfüllbare Pod-Systeme, bei denen man das E-Liquid selbst nachfüllen kann. Diese Systeme erfordern zwar etwas mehr Aufwand, bieten aber die kostengünstigste Möglichkeit, um hervorragende Aromen in einer E-Zigarette zu geniessen.

Möglichkeiten der Nutzung eines Hybrid-Systems

1. Mit einem Nachfüllbehälter

Ein Beispiel ist das Elf Bar AF5000 Pod Kit, das über einen 10-ml-Nachfüllbehälter verfügen. Der Nachfüllbehälter wird einfach in den Hybrid-Einweg-Vape gesteckt und für 10 Sekunden kopfüber gehalten, damit du weiterhin eine grosse Anzahl von Zügen geniessen kannst.

2. Mit einer separaten 10-ml-Flasche

Ein Beispiel ist das Elf Bar EV5000 Refillable Starter Kit, das in Form einer Einweg-Vape mit einer separaten 10-ml-Flasche geliefert wird. Dadurch kann der Vape bis zu 5-mal nachgefüllt werden, was bedeutet, dass du bis zu 5000 Züge geniessen kannst.

3. Automatische Nachfüllung

Ein Beispiel ist die Snowplus Click 5000. Hier werden der Akkuträger separat von den 10-ml-Pods geliefert. Nach dem Einstecken füllt sich der integrierte 2-ml-Tank automatisch auf.

4. 4-in-1-System

Ein Beispiel ist der IVG 2400 und der SKE 4in1. Mit diesem System erhältst du 4 Pods mit den gleichen oder verschiedenen Geschmacksrichtungen. Alle 4 Pods können gleichzeitig in den Akkuträger eingesetzt werden. Um den gewünschten Geschmack zu dampfen, musst du nur den Pod drehen und weiterdampfen.

Unsere Haltung zum neuen TPD-Gesetz

Das TPD-Gesetz hat bedauerlicherweise in den Ländern, in denen es umgesetzt wurde, zu mehr Abfall und einem florierenden Schwarzmarkt für nikotinhaltige Einweg-E-Zigaretten und geschlossene Pod-Systeme mit mehr als 2 ml Inhalt geführt. Kunden verlangen logischerweise nach grösseren Tanks und Einweggeräten, die 1500 und mehr Züge ermöglichen. Die Beschränkungen des TPD-Gesetzes führen dazu, dass Verbraucher auf illegale Kanäle ausweichen, um ihren Bedarf an solchen Produkten zu decken. Dies hat schwerwiegende Folgen, da gefälschte, minderwertige und gesundheitsgefährdende Produkte ohne jegliche Sicherheitsstandards und Altersverifikation auf den Markt gelangen können. Wir sind fest davon überzeugt, dass eine Überprüfung der Regulierung notwendig ist, um den Schwarzmarkt einzudämmen und Verbrauchern den Zugang zu sicheren und regulierten E-Zigaretten zu ermöglichen.

Tankgrösse und Abfall

Die Begrenzung der Tankgrösse führt zu häufigerem Austausch von Einweg-E-Zigaretten und Ersatz-Pods, was zu mehr Abfall führt und eine negative CO2-Bilanz zur Folge hat. Laut unseren Berechnungen wird mit diesem neuen Gesetz mindestens siebenmal mehr Abfall produziert. Ein Beispiel: Ein Kunde konsumiert pro Woche 4000 Züge, das entspricht durchschnittlich 570 Zügen täglich (2 ml-Tank). Dadurch benötigt der Konsument nun 7-mal mehr Hardware, um seinen Bedarf zu decken.

Kindersicherheit und die 2-ml-Regulierung

In der Debatte um die Begrenzung der Tankgrösse von E-Zigaretten auf 2 ml wird oft die Sicherheit von Kindern als massgebliches Argument angeführt. Die Sorge ist verständlich: Grössere Tanks könnten dazu führen, dass Kinder versehentlich E-Liquid verschlucken oder konsumieren. Auf den ersten Blick scheint dies eine vernünftige Begründung zu sein, denn der Schutz von Kindern steht zweifellos an erster Stelle.

Allerdings werden bereits heute in der EU und in der Schweiz 10-ml-Flaschen mit Nikotin verkauft. Dies wirft die Frage auf, ob die 2-ml-Regulierung für geschlossene Pod-Systeme und Einweg-Vapes tatsächlich nachvollziehbar ist. Es ist wesentlich einfacher, aus einer 10-ml-Flasche zu trinken, als einen geschlossenen 2-ml-Einweg-Vape oder Pod zu verschlucken. Ein gesunder Menschenverstand sagt uns, dass hier ein Denkfehler vorliegt.

Darüber hinaus ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind aus einem 2-ml-Pod oder Einweg-Vape die Flüssigkeit verschluckt, wesentlich geringer oder fast unmöglich, da es sich hier um geschlossene Systeme handelt. Bei einer 10-ml-Flasche hingegen ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind die Flüssigkeit versehentlich verschluckt oder konsumiert, deutlich höher, da sie leicht zugänglich und trotz der Kindersicherung einfach zu öffnen ist.

Es scheint also fraglich, ob die Begrenzung der Tankgrösse auf 2 ml tatsächlich das Kindersicherheitsproblem effektiv angeht, vielmehr sehen wir die Interessen der Tabak lobby dahinter.